Start in die Beerensaison: Erdbeeren

Die ersten Erdbeeren können wir in unserer Region, (Remstal) natürlich ist das Witterungsabhängig, ab Mai ernten.

Am größten ist das Angebot allerdings im Juni/ Juli wennshutterstock_169445783 auch Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren langsam reif werden. Dann sind Erdbeeren auch für Marmelade geeignet.

Die schwarzen Brombeeren sind  im August reif.

Erdbeeren sind übrigens  keine echten Beeren 

Die Beere, wie wir sie sehen, ist der verdickte Fruchtboden, auf dem die Samen als kleine Nüsschen sitzen. Erbeeren gehören zu den Sammelnussfrüchten, wie auch Hagebutten. Beeren sind das, was aus einem Fruchtknoten herauswächst. Die Beeren enthalten den Samen.

Ganz egal wie es heißt wichtig für die Ernährung ist: Die Nüsschen sind reich an Zink.

Stachelbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren Beispielsweise. Das sind echte Beeren.

Alle Beeren gut ausreifen lassen bis zur Ernte denn Beeren reifen nicht nach. Die grünen Kelchblätter am besten erst nach dem Waschen und vorsichtigem Trockentupfen entfernen.

Sind sie nicht ganz reif fehlt es am Aroma und an Süße. Beeren sind sehr Druck empfindlich und schnell verderblich.

Pflücken am Stil um die zarten reifen Früchte nicht zu zerdrücken. Am besten am frühen Morgen wenn das Aroma am stärksten ist und für die shutterstock_129602315Ernte  flache Schalen und Körbe verwenden um die Früchte nicht zu zerdrücken.

Erdbeeren einfrieren

auf einem Blech einzeln vorfrieren dann erst in Behältnisse geben.

Beeren schnell verbrauchen

Im Kühlschrank sind Beeren bei 2 bis 6 Grad maximal 2 Tage haltbar. Bei langer Lagerung gehen die wertvollen Mineralstoffe allerdings verloren. Erdbeeren enthalten Mineralstoffe wie Eisen, Vitamin C, B Vitamine für die Nerven.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 2 Portionen Obst täglich (2 Hände voll) zu essen um den Mineralstoffbedarf und Vitaminbedarf zu decken. Das nütze ich jetzt zur Erdbeerzeit natürlich aus.

Die heimische Erdbeere, die auf unseren regionalen Feldern gereift ist, liefert nämlich mehr Vitamin C als Orangen und andere Zitrusfrüchte.

Erdbeeren enthalten außer Vitamin C auch viel Folsäure, Eisen und Mangan und Asparaginsäure wie der Spargel, davon sogar mehr als der shutterstock_81186895dafür berühmte.

Der hohe Ballaststoffgehalt wirkt sättigend und 300 Aromen befriedigen die Geschmacksnerven.

Am schönsten ist es die aromatischen Früchte im Sonnenschein direkt vom Beet in den Mund zu stecken.

Die roten reifen Scheinfrüchte, die nichts weiter sind als ein Blütenstand, aus der Blüte entwickelt, werden samt dem Kraut für Heilzwecke verwendet. Beispielsweise bei Blutarmut, Folsäuremangel, Eisenmangel.

Im Kräuterbuch des Tabernaemontanus steht geschrieben, dass die Erdbeere Magen- und Nierenbeschwerden kuriert.

Die Erdbeere aktiviert, durch ihren Kaliumgehalt, die Nierentätigkeit und hilft so den Körper zu entgiften. Ein Tee aus Blättern wirkt bei Magen-Darm-Problemen und bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich. Ähnlich wie Salbei.

Wer genügend Erdbeeren verzehrt, kann bei allen den guten Wirkstoffen, auch Arteriosklerose, Alzheimer, Parkinson und Krebs vorbeugen.

Mittlerweile gibt es auch Hängepflanzen für Balkonkästen. Das ist eine Alternative für Gartenlose Erdbeerliebhaber. Auch richtige Erdbeerbäume und auch Spalierpflanzen werden angeboten.

Bei uns kommen die süßen Früchte mit ihrem hohen Gehalt an Zink und Eisen und ihrem moderatem Gehalt an Fruchtzucker  auf der Beliebtheitsskala bei Obst und Früchten die Erdbeeren gleich nach den Äpfeln: Also ganz oben

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