Der perfekte Umgang mit Beeren

Beeren verlieren rasch ihre gesunden Inhaltsstoffe.

Daher sollte man im Umgang mit Beeren unbedingt ein paar Regeln beachten.

Im Mai und Juni bis in den Juli ist Beerenzeit. Zarte Himbeeren, schwarze Brombeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren haben nun ihre Hochzeit.

Sie liefern nicht nur viele Vitamine und shutterstock_169445783Mineralsstoffe sie schmecken auch gut und lassen sich zu gesunden Gerichten leicht zubereiten.

Im Gegensatz zu Erdbeeren handelt es sich bei diesen süßen Früchtchen auch um echte Beeren.

Umgang mit Beeren: Einkaufstipps

Die Früchte sollten auf keinen Fall matschig sein sondern fest. Sie sollten frisch aussehen und unbeschädigt, und eine gute Farbe haben. Beeren reifen zu Hause nicht nach. Haben sie eine kräftige Farbe zeigt das, dass sie reif geerntet wurden und Geschmack haben. Beerenfrüchte sind empfindlich und sollten frisch gegessen werden damit die gesunden Inhaltsstoffe nicht verloren gehen.

Die Brombeere hat übrigens am meisten Vitamin A von allen Beeren. Vitamin A ist wichtig vür die Augen und die Nervenzellen.

Auch shutterstock_154702376Magnesium und Mangan, das von den Knochen und dem Bindegewebe gebraucht wird, ist darin üppig enthalten.

Brombeersaft ist ein Hausmittel bei Heiserkeit und die Blätter der Brombeere helfen bei Durchfallerkrankungen als Tee.

Johannisbeeren enthalten sehr viel Vitamin – C. Mehr als eine Zitrone sogar, und Stachelbeeren sind sehr gute Vitamin B, Kalium, Kalzium und Magnesiumlieferanten.

Umgang mit Beeren
  1. Die richtige Lagerung

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, die süßen Früchte müssen auf ihre Verarbeitung warten.

  • Beeren nebeneinander, und nicht übereinander legen.
  • Unbedingt Beeren kühl stellen, am besten in den Kühlschrank.
  • Nur wenige Tage (2) aufbewahren.
  • Vorsichtig waschen, in einer Schüsssel, am besten im Wasser leicht schwenken, und dann in einem Sieb gut abtropfen lassen. Dann auf Küchenpapier legen, oder auf ein sauberes Geschirrhandtuch. Auf keinen Fall die zarten Beeren im Wasser liegen lassen. Dabei verlieren sie ihr Aroma und Vitamine.
  • Zur, oder auch aufgrund der Beeren – Zeit, lohnt sich ein Gefriergerät. Besser als lange lagern ist es die Früchte einzufrieren. Dabei verlieren sie am wenigsten Vitamine, Geschmack und Mineralstoffe.
  • Nach dem Auftauen werden Beeren oft schnell matschig.
  • Mit einem Trick lässt sich das vermeiden: dazu die Beeren auf einem Backblech verteilen und einzeln kurz vorfrieren,  und dann erst in die dafür vorgesehenen Behältnisse füllen.

Vor kurzem habe ich aus eingefrorene Heidelbeeren, die ich unbedingt verbrauchen will ,ehe die neue Saison beginnt, eine eigene „Kreation“ gebacken:

  • 200 Mehl Glutenfrei für Kuchen und Kekse
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Ei
  • 100 g Mandelmus
  • 120 g Mandelmilch
  • ca. 400 g Beeren (Heidelbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren…..)

Trockene Zutaten mischen, feuchte Zutaten verrühren, feuchte unter die trockenen Zutaten mischen, Teig in eine Springform füllen, die Beeren darüber geben und Streusel darüber verteilen.

Streusel: 100 g Mehl, Glutenfrei für Kuchen und Kekse, 60 g Zucker, 1 Vanillezucker, 50 g Mandelmus, etwas Mandelmilch so lange verrühren bis eine krümelige Masse entsteht. Das sind dann die Streusel.

Bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.

Ging schnell und schmeckte lecker.

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